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Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+

03. September 2014
Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
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Auf Einladung der Interessengemeinschaft Airportstadt besuchte Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen am 2. September 2014 drei in der Airportstadt ansässige Unternehmen. Der erste Besuchstermin galt der pb+ Ingenieurgruppe AG (ehemals Prof. Bellmer Ingenieurgruppe) in der Henrich-Focke-Str. 13. Als Uwe A. Nullmeyer und Marko Pfleging (beide im Vorstand der Interessengemeinschaft Airportstadt) in ihrer kurzen Begrüßungsrede die Erfolgsgeschichte dieses Quartiers skizzierten, klang durch, warum pb+ als erste Station auf dem Besuchsprogramm stand.
  • Uwe A. Nullmeyer (2.v.re.) und Marco Pfleging (re.) vom Vorstand der Interessengemeinschaft Airportstadt skizzieren gegenüber Bürgermeister Jens Böhrnsen (2.v.li.) und pb+ Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Manfred Arend (li.) die Entwicklungsgeschichte der Airportstadt.
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
  • Interessierte Zuhörer: pb+ Vorstandsmitglieder Dipl.-Ing. Helmut Behrens (re.) und Dr.-Ing. Jens Ritter (2.v.re.), zwei Vertreterinnen der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon (3.v.li.) und pb+ Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Hartmut Gildehaus (li.).
  • pb+ Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Manfred Arend präsentiert Bürgermeister Jens Böhrnsen einige Beispiele für das Leistungsspektrum der pb+ Ingenieurgruppe AG.
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
  • pb+ Bauzeichnerin Petra Matzko begrüßt Bürgermeister Jens Böhrnsen.
  • pb+ Bauzeichner Mathias Renner demonstriert Bürgermeister Jens Böhrnsen die Entwicklung von Tragwerkslösungen für eine Brücke anhand eines 3D-Computermodels.
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
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  • pb+ Bauzeichnerin Petra Matzko demonstriert Bürgermeister Jens Böhrnsen die Entwicklung von Tragwerkslösungen für ein Hochhaus anhand eines 3D-Computermodels.
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
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  • Abschließende Diskussion über die Notwendigkeit einer schnelleren Breitbandversorgung für die Airportstadt.
  • Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Besuch bei pb+
Die Ingenieure von pb+ haben mit ihren Planungsleistungen daran mitgewirkt, das Herzstück dieser Airportstadt mit aufzubauen. pb+ erarbeitete die Tragwerksplanung für den City Airport Bremen, die beiden Airport Parkhäuser, das Airport Center Bremen, das Airport City Center (ACC), die Atlas Air Service Wartungshalle und übernahm die bautechnische Prüfung für die Europa-Center 1 und 2.

Die Präsentation durch pb+ Vorstands-mitglied Dr. Manfred Arend anhand der ausgestellten Projektbilder ließ schnell erkennen, dass pb+ auch an der Aufwertung weiterer Bremer Quartiere beteiligt ist wie Gewerbepark Hansalinie, Technologiepark und Überseestadt. Einige Bauprojekte der „besonderen Art“ verdeutlichen, warum sich pb+ einen guten Ruf erworben hat, die kreativen Entwürfe von Architekten durch planerische Lösungskompetenz zu unterstützen. Hierzu gehören in Bremen der Umbau des alten Polizeigebäudes Am Wall zum Wallforum, das heutige Enercon-Bürogebäude auf dem Teerhof („Wie weit und tief kann man auf dem schmalen Gelände zwischen zwei Gewässern gehen?“) sowie der Schuppen 1 in der Überseestadt. Auch beim Bremerhavener Hochhaus Sail City und beim Klimahaus 8° Ost hat pb+ mit seinen Tragwerksplanungen mitgeholfen, die außergewöhnlichen architektonischen Entwürfe Realität werden zu lassen.

Als Dr. Arend neben der statischen Prüfung und Bauüberwachung für die neue Lesumbrücke auch die Sanierungsbeteiligung von pb+ an der Wilhelm-Kaisen-Brücke und der „Erdbeerbrücke“ erwähnte, zeigte sich Bürgermeister Böhrnsen angesichts der anfallenden Kosten für sanierungsbedürftige Brücken sofort an der Langlebigkeit dieser Bauwerke interessiert: „Gibt es hierzu Fortschritte bei den Materialen oder Bauweisen?“. „Bei großen Brücken helfen derzeit nur regelmäßige Inspektionen wie sie auch pb+ als Leistung anbietet, um aufkommende Schäden rechtzeitig beseitigen zu können“, lautete die erste, etwas ernüchternde Antwort. Ein Fortschritt ist dagegen für kleinere Geh- und Radwegbrücken absehbar, die mit Glasfaserkunststoff (GFK) verstärkt werden könnten, das sich bereits im modernen Schiffbau bewährt hat. pb+ führt in einem aktuellen Projekt Berechnungen zur Tragfähigkeit dieser GFK-Brücken durch und begleitet Belastungstets an einem gebauten Brückenmodell. Während man in Deutschland mit dem Einsatz von GFK noch zögert, wurde nun in Japan eine solche Brücke gebaut, unter der fachlichen Betreuung eines pb+ Projektleiters vor Ort. Auch auf anderen Gebieten unterstützt pb+ die Entwicklung und Forschung. Für die Optimierung von Lärmschutzwänden simuliert pb+ realitätsnahe Zugvorbeifahrten von Schnellzügen anhand äußerst präziser Computermodelle und begleitet Belastungstests der zum Einsatz vorgesehen Materialien. 
Weiterhin beteiligt sich pb+ am Projekt „KOWIND“ des Bundesforschungszentrums Jülich, bei dem es um die Erforschung korrosionswiderstandsfähiger Materialien für Offshore-Windenergieanlagen geht.

Als Bürgermeister Böhrnsen nebenbei erfuhr, das pb+ sich ganz aktuell zum 1. September in eine AG umgewandelt hat, hakte er gleich nach: „Und wie ist das bei den Mitarbeitern angekommen? Wie können die Beteiligungen erwerben?“. Dr. Arend konnte auf positive Reaktionen der Mitarbeiter verweisen und betonte, das pb+ nicht an die Börse gehen werde, und diese Umfirmierung auch eine Anerkennung für die Mitarbeiter/innen darstellt. Man sei sich bewusst, dass die positive Entwicklung und der Erfolg des Unternehmens auf einer herausragenden Leistung der über 40 Mitarbeiter/innen basiert. pb+ Vorstandsmitglied Helmut Behrens, der Impulsgeber dieses Modells, hob hervor, dass es durchaus denkbar sei, wie andere bekannte Unternehmen kostenlose Aktienkontingente an die Mitarbeiter/innen auszugeben.

Nach der Präsentation besichtigte Bürgermeister Böhrnsen zusammen mit den Vertretern der Interessengemeinschaft Airportstadt, der Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon und den begleitenden Vertreter/innen der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) die Räumlichkeiten der pb+ Ingenieurgruppe. In einem der Büros verfolgte der Besuch die Entwicklung von Tragwerkslösungen für eine Brücke und ein Hochhaus anhand von 3D-Computer-modellen. Neben interessierten Nachfragen zu Besonderheiten dieser Bauwerke wollte Böhrnsen wissen, welche Rolle bei pb+ Fachkräftemangel und Ausbildung spiele. Die pb+ Vorstands-mitglieder Dipl.-Ing. Hartmut Gildehaus und Dr.-Ing. Jens Ritter erklärten, auch pb+ müsse sich sehr intensiv um talentierte Fachkräfte bemühen und bilde eigenen Nachwuchs aus. pb+ profitiere allerdings von einer sehr geringen Fluktuation, damit blieben viele Mitarbeiter/innen und somit auch ihre Fachkompetenz dem Unternehmen seit Jahren erhalten.

Obwohl die geplante Besuchszeit schon überschritten war, nahm sich Bürgermeister Böhrnsen abschließend noch die Zeit, mit den Anwesenden über den notwendigen Ausbau der Breitbandversorgung zu diskutieren. Viele Firmen beklagen, dass sie nicht über genügend Kapazitäten für den Datentransfer verfügen. Da müssen die Gründungsväter der Airportstadt wohl nachbessern, wenn die Erfolgsgeschichte dieses Bremer Quartiers nicht ausgebremst werden soll.